Ingenieurwissenschaften

Die Absolventen erwerben die allgemeine Hochschulreife (Abitur) und damit die volle Studierfähigkeit an Universitäten, Hochschulen und Fachhochschulen.

Neben dem für alle Abiturbildungsgänge gemeinsamen Lernangebot werden gleichzeitig berufliche Kenntnisse und Fähigkeiten über eine Schwerpunktsetzung vermittelt. Diese erleichtern bei einer beruflichen Ausbildung außerhalb der Hochschule den Eintritt in qualifizierte Tätigkeiten.

Bildungsgänge, die zur allgemeinen Hochschulreife in Verbindung mit beruflichen Kenntnissen führen, dauern drei Jahre. Am Ende der Jahrgangsstufe 13 findet die Abiturprüfung statt.

Das Berufliche Gymnasium gliedert sich in eine einjährige Einführungsphase (Jahrgangsstufe 11) und eine zweijährige Qualifikationsphase (Jahrgangsstufen 12 und 13).

Wer den Bildungsgang nach der Jahrgangsstufe 11 oder 12 verlässt, kann den schulischen Teil der Fachhochschulreife zuerkannt bekommen.

Außerdem wird in der Regel bei einer beruflichen Ausbildung außerhalb der Hochschule die Ausbildungszeit verkürzt.

Voraussetzung für die Aufnahme in die Jahrgangsstufe 11 (Einführungsphase) ist die Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe. Diese wird über den mittleren Schulabschluss (Fachoberschulreife mit der Berechtigung zum Besuch der Gymnasialen Oberstufe, Qualifikationsvermerk) oder mit der Versetzung am Ende der Klasse 9 des Gymnasiums erlangt.

Die Abiturprüfung wird in vier Fächern abgelegt, den beiden Leistungskursen (Mathematik und Ingenieurwissenschaften) sowie zwei weiteren, vorher individuell festgelegten Kursen des Grundkursbereiches. In den schriftlichen Abiturfächern finden zentrale Prüfungen statt.

 

 

Der Bildungsgang führt in 3 Jahren zur allgemeinen Hochschulreife. Am Ende der Jahrgangsstufe 13 findet die Abiturprüfung statt. Die Schülerinnen und Schüler erwerben die volle Studierfähigkeit an allen Universitäten, Hochschulen und Fachhochschulen.

Gleichzeitig werden berufliche Kenntnisse und Fähigkeiten vermittelt. Diese erleichtern bei einer beruflichen Ausbildung außerhalb der Hochschule den Eintritt in qualifizierte Berufe des Technik.

Bei vorzeitigem Abgang kann ab Jahrgangsstufe 12 der schulische Teil der Fachhochschulreife zuerkannt werden.

Der Unterricht in diesem Bildungsgang des Beruflichen Gymnasiums wird überwiegend im Klassenverband erteilt. Die Arbeit in den einzelnen Fächern wird aufeinander abgestimmt.

Der Unterricht ist in Grund- und Leistungskurse gegliedert. Die Fächer sind nach Aufgabenfeldern geordnet (sprachlich-literarisch-künstlerisch, gesellschaftswissenschaftlich, mathematisch-naturwissenschaftlich-technisch sowie Religionslehre und Sport).

Im berufsbezogenen Lernbereich wird das Fach Ingenieurwissenschaften als Fach des fachlichen Schwerpunktes unterrichtet sowie die Fächer Mathematik, Physik, Technische Informatik, Wirtschaftslehre, Englisch und die zweite Fremdsprache (soweit sie nicht schon abgeleistet ist).

Schülerinnen und Schüler, die ihre Verpflichtungen zur Belegung einer zweiten Fremdsprache erfüllt haben, erhalten ersatzweise Unterricht im Fach Organisationslehre. Dieses Fach ist dem Differenzierungsbereich zugeordnet.

Durch das Profil bildende Leistungskursfach „Ingenieurwissenschaften“ wird auf ein ingenieurwissenschaftliches Studium vorbereitet. Hierdurch kann eine bewusste Entscheidung für eine Schwerpunktwahl im Studium oder in der betrieblichen Ausbildung erfolgen.

Die Lerninhalte werden am Beispiel verschiedener Themen der Ingenieurwissenschaften Bau,- Elektro- und Maschinenbautechnik erworben. Das Zusammenwirken dieser drei ingenieurwissenschaftlichen Disziplinen im Rahmen verschiedener Problemstellungen vermittelt die Notwendigkeit interdisziplinärer Vorgehensweisen. Das Zusammenwirken der verschiedenen Technikdisziplinen wird praxisnah an Inhalten der verschiedenen Fachrichtungen schwerpunktübergreifend und projektorientiert unterrichtet.

Der berufsübergreifenden Lernbereich dieses Bildungsganges ist wesentlicher Bestandteil des Unterrichts und soll den Schwerpunktbereich („Berufsbezogener Lernbereich“) ergänzen.

Die Im Differenzierungsbereich angebotenen Fächer dienen der Erweiterung und Vertiefung der im „Berufsbezogenen Lernbereich“ erworbenen Kompetenzen.

Ansprechpartner/in

Rudolf Tesche

Bereichsleitung
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