Elektroniker/in für Gebäudesystemintegration

Energiemanagement, Elektromobilität, Smart Building, Smart Home und Digitalisierung nehmen immer mehr Raum in unserem Alltag ein. Elektroniker/in für Gebäudesystemintegration sind in Gebäuden für die Planung und Installierung von Anlagen zuständig. Auch die Einrichtung der zugrundeliegenden Software gehört dazu. Vor der Inbetriebnahme und im laufenden Betrieb wird das gesamte System auf Fehler und mögliche Schäden getestet.

Elektroniker/innen für Gebäudesystemintegration werden zukünftig ein Bindeglied zu Planern im Bereich intelligenter Gebäudetechnologien darstellen.

Sie erwerben Kenntnisse zur

  • Integration von Smart Home – und Energiemanagementsystemen,
  • Programmierung, Konzipierung und Parametrierung von Gebäudesystem- und Netzwerktechnik,
  • Sicherheitstechnik,
  • gewerkeübergreifenden technischen Planung und Integration gebäudetechnischer Anlagen und Systeme wie beispielsweise der Heizungs- und Klimatechnik.

In der Regel werden gebäudetechnische Systeme über digitale Schnittstellen und Bussysteme verbunden. Somit werden weitreichende IT-Kompetenzen und -Kenntnisse zur Hard- und Software, insbesondere auf dem Gebiet der Datensicherheit, vermittelt.

Der Ausbildungsgang zum/zur Elektroniker/in für Gebäudesystemintegration erfolgt an den Lernorten Berufsschule, Betrieb und überbetrieblicher Ausbildung. Diese Lernorte erfüllen in der dualen Berufsausbildung einen gemeinsamen Bildungsauftrag.

Die Berufsschule ist dabei ein eigenständiger Lernort. Sie arbeitet als gleichberechtigter Partner mit den anderen an der Berufsausbildung Beteiligten zusammen. Sie hat die Aufgabe, den Schülerinnen und Schülern berufliche und allgemeine Lerninhalte unter besonderer Berücksichtigung der Anforderungen der Berufsausbildung zu vermitteln.

Die Berufsschule hat eine berufliche Grund- und Fachbildung zum Ziel und erweitert die vorher erworbene allgemeine Bildung. Damit will sie zur Erfüllung der Aufgaben im Beruf sowie zur Mitgestaltung der Arbeitswelt und Gesellschaft in sozialer und ökologischer Verantwortung befähigen.

Zu Beginn der Ausbildung muss ein über die ganze Ausbildungszeit abgeschlossener Ausbildungsvertrag vorgelegt werden.

Die Berufsschule endet regulär nach dreieinhalb Jahren. Eine Abschlussprüfung ist gemäß der Prüfungsordnung für den Bildungsgang nicht vorgesehen. Voraussetzung für einen erfolgreichen Abschluss ist eine regelmäßige Teilnahme am Unterricht sowie maximal eine mangelhafte Leistung in einem Fach.

Parallel absolvieren die Schülerinnen und Schüler des dualen Systems eine zweiteilige Handwerkskammer - Abschlussprüfung, wobei der Teil 1 nach ca. eineinhalb Jahren zu absolvieren ist und mit 40 % gewichtet wird. Der Teil 2 der Prüfung erfolgt regulär nach dreieinhalb Jahren und wird entsprechend mit 60 % gewichtet.

Am Ende der dreieinhalbjährigen Berufsausbildung erhalten die Schülerinnen und Schüler Ihren Berufsschulabschluss sowie nach einer erfolgreich absolvierten Prüfung einen Facharbeiterbrief.

 

Eine aktuelle Übersicht über die Berufsschultage finden Sie unter den "Informationen für Ausbildungsbetriebe".

 

Lernfelder

Der Unterricht ist im berufsbezogenen Lernbereich in sogenannten Lernfeldern organisiert.

 

Ansprechpartner/in

Prof. Dr.-Ing. H. Joachim Opitz


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