Pilot-Projekt im beruflichen Gymnasium „

Lese-Förderung an Grundschulen und in Internationalen Förderklassen"

 

Schüler:innen aus dem Philosophiekurs des Beruflichen Gymnasiums haben im Rahmen des Programms „sozialgenial - Schüler:innen engagieren sich" mit vier Soester Grundschulen (Hellwegschule Ampen, Wieseschule, Patroklischule und Georg-Grundschule) und mit den Internationalen Klassen unseres Berufskollegs kooperiert. 

Anlass waren und sind die massiven Lernrückstände, die sich auf Grund der „ver rückten“ Zeit der Coronapandemie insbesondere auf die Lesekompetenz der Kinder auswirkt. 
Auf Grund der insgesamt positiven Rückmeldungen auch durch die kooperierenden Schulen wird das Lese-Projekt im kommenden Schuljahr fort gesetzt und in der didaktischen Jahresplanung für Philosophie in der Q1 im zweiten Halbjahr verankert. Außerdem wird das Lese-Projekt wieder im Rahmen des Programms „sozialgenial - Schüler:innen engagieren sich" zertifiziert.

Zitate aus den Portfolios der Lerngruppe:

Ich habe auch gemerkt, dass man als Lehrer oder Sozialarbeiter viele Fähigkeiten braucht, wie zum Beispiel Geduld und Gelassenheit. Ganz wichtig im Kontext dieser Arbeit ist eine Menge Empathie zu besitzen und man sollte zudem teamfähig sein.

Am Ende kann ich nur sagen, dass meine Erwartungen alle erfüllt wurden und dass die Entscheidung später Soziale Arbeit zu studieren richtig war, da ich gemerkt habe wie sehr es mir Spaß macht mit Jugendlichen zu arbeiten. Somit kann ich auch etwas an die Jugendliche zurück geben, von dem, was mir damals gegeben wurde, sei es von Lehrern oder Sozialarbeiter um mich in ein neues Land zu integrieren.“

(von R.)

 

„Je mehr Geduld man hat, desto wohler fühlen sich die Kinder. So las ich nach etwas mit dem Kind und bemerkte, das sie am Ende deutlich besser war als am Anfang.“

(von F.)

 

„Besonders toll fand ich die positive Rückmeldung der Kinder. Dies hat mir bestätigt, dass es ihnen Spaß gemacht hat und dass das Projekt sehr nützlich ist. Dadurch habe ich mich jeden Montag gefreut, in die Grundschule zu kommen. […] Mir war sehr wichtig, die Kinder nicht für ihre Fehler und Schwächen zu verurteilen, sondern Hilfestellung zu geben und die positiven Fähigkeiten hervorzuheben, sodass sie das Lesen nicht automatisch mit etwas Schlechtem verbinden, sondern Spaß daran entwickeln. […] Ich war sehr motiviert, nach den Stunden in der Grundschule zum Unterricht zu gehen […].“ 

(von A.)